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Rekordzahlen im All: SpaceX übertrifft alle Erwartungen im Q3 2026

vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Von der Erdumlaufbahn bis in die Cloud:

SpaceX hat seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026 vorgelegt und setzt damit neue Massstäbe in der Raumfahrt- und Technologiebranche. Getrieben vom rasanten Wachstum der Satelittensparte Starlink sowie massiven Umsätzen im Bereich Super Intelligence (SI) verzeichnet das Unternehmen einen historischen Sprung bei Umsatz und Profitabilität.


Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick


  • Umsatz: 14,6 Milliarden USD - ein Plus von beeindruckenden 161% im Vergleich zum Vorjahresquartal (5,6 Mrd. USD)

  • Gewinn (Net Income): 4,4 Milliarden USD - die Wende von einem Nettoverlust von 1,1 Mrd. USD im Vorjahr.

  • Bereinigtes EBITDA: 8,8 Milliarden USD (+306% im Vorjahresvergleich).

  • Gewinn pro Aktie (EPS): 0,35 USD (übertrifft die Analysenschätzungen von 0,13 USD deutlich).


Die Wachstumstreiber im Detail


  1. Starlink & Connectivity: Konsum- und Firmenkunden boomen

Die Connectivity-Sparte erzielte im 3. Quartal einen Umsatz von 5,2 Milliarden USD (+69% YoY).

  • Die Zahl der Starlink-Privatkunden kletterte auf 13,6 Millionen - allein im letzten Quartal kamen 1,6 Millionen neue Abonnenten hinzu.


  • Auch der B2B- und Luftfahrtsektor wächst stark: Über 3.800 Flugzeuge sind inzwischen weltweit mit Starlink-Systemen ausgestattet.


  1. Super Intelligence (SI): Der neue Gigant im Portfolio

Besonders das Segment für Recheninfrastruktur und KI-Lösungen (Super Intelligence) lieferte mit 7,6 Milliarden USD den grössten Einzelbeitrag zum Gesamtergebnis. Neben dem Ausbau der eigenen Rechenkapazitäten (mittlerweile 1,7 Gigawatt) tragen auch KI-Anwendungen wie der Grok Bot sowie die übernahme von Cursor wesentlich zum Wachstum bei.


  1. Space Launch & Starship: Kommerzielle Premiere

Die klassische Raumfahrtsparte erwirtschaftete 1,8 Milliarden USD. Ein besonderer Meilenstein war die erfolgreiche Absolvierung von Starship Flight 14 - die erste kommerzielle Mission der Megarakete, bei der 26 Starlink V3-Satelliten im Orbit platziert wurden.

Ausblick: Brikettieren für die Zukunft


Für das vierte Quartal plant SpaceX bereits die nächsten Grossinvestitionen: Die Kapazitäten für Recheninfrastruktur und die Flottenerweiterung sollen weiter skaliert werden. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an der Planung des neuen Weltraumbahnhofs Starbase, Louisiana, der ab 2029 tausende Starship-Starts pro Jahr ermöglichen soll.


Fazit: SpaceX demonstriert eindrucksvoll, wie sich die Führungsposition im Raketenbau in ein hochrendtables wiederkehrendes Geschäftsmodell übersetzten lässt.

 
 
 

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